Wie gelingt Integration in einer Gemeinde mit 33 Prozent Migrationsanteil? Darum geht es in dieser Folge von „Amtsgeheimnisse vor Ort“. Dafür spricht Gemeindebund-Präsident Johannes Pressl mit dem Bürgermeister von Traun, Karl-Heinz Koll. Themen dieser Folge: -„Ghettobildung“ -Radikalisierung an Schulen -Städtebauliche Maßnahmen gegen Segregation -die Rolle der Vereine -„Brückenbauer“ für Integration
In dieser Folge von „Amtsgeheimnisse vor Ort“ spricht Gemeindebund-Präsident Johannes Pressl über Integration in der Gemeinde. Zu Gast im Studio ist der Bürgermeister von Traun, Karl-Heinz Koll.
Die oberösterreichische Stadt Traun vereint 28 Ethnien, und von rund 26.000 Einwohnerinnen und Einwohnern haben 33 Prozent Migrationshintergrund. Bürgermeister Koll schildert offen Herausforderungen wie „Ghettobildung“, Radikalisierung an Schulen oder Konflikte im Wohnumfeld – und zeigt konkrete Lösungsansätze auf: städtebauliche Maßnahmen gegen Segregation, klare Regeln, Dialog mit religiösen Gemeinschaften, eine Integrationsplattform, „Brückenbauer“ aus den Communities sowie massive Investitionen ins Vereinsleben. „Integration muss in allen stadtplanerischen Bereichen mitgedacht werden“, so der Bürgermeister.
Sein Credo: Integration braucht Gesprächsbereitschaft, Konsequenz und eine klare Vision für die Stadt.