In dieser Folge des Gemeindebund-Podcasts Amtsgeheimnisse spricht Gemeindebund-Präsident Johannes Pressl mit Daniela Palk, Vorständin des Diakoniewerks Österreich, über die Zukunft sozialer Dienstleistungen, Pflege, Inklusion und den gesellschaftlichen Zusammenhalt in Österreich. Ein Schwerpunkt liegt auf der Frage, wie Menschen möglichst lange selbstbestimmt leben können – und welche neuen Modelle dafür notwendig sind. Diskutiert werden unter anderem Sozialraumbudgets, Pflegelots:innen, Primärversorgungseinheiten und Telemedizin. In dieser Folge hören Sie auch: -Warum soziale Arbeit im Dorf beginnt -Warum Nachbarschaft wichtiger wird als Institutionen -Was „Social Prescribing“ ist – und warum dein Arzt dir bald mehr als nur Medikamente verschreibt -Wie Gemeinden zum Schlüssel für sozialen Zusammenhalt werden -Welche neuen Wege man in der Pflege geht
In dieser Folge des Gemeindebund-Podcasts Amtsgeheimnisse spricht Gemeindebund-Präsident Johannes Pressl mit Daniela Palk, Vorständin des Diakoniewerks Österreich, über die Zukunft sozialer Dienstleistungen, Pflege, Inklusion und den gesellschaftlichen Zusammenhalt in Österreich. In der Die Zukunft sozialer Versorgung liegt weniger in einzelnen Einrichtungen, sondern im Zusammenspiel von Gemeinden, Nachbarschaft und professionellen Diensten.
Wie wollen wir in Zukunft leben, altern und füreinander sorgen? Diese Frage zieht sich wie ein roter Faden durch das Gespräch zwischen Johannes Pressl und Daniela Palk, Vorständin des Diakoniewerks. Dabei wird schnell klar: Es geht längst nicht mehr nur um Pflegeheime oder soziale Einrichtungen – sondern um ein grundsätzliches Umdenken, wie Gesellschaft funktioniert. Daniela Palk bringt es auf den Punkt: „Inklusion geschieht nicht durch Organisationen – sie geschieht durch Nachbarn.“ Und in Richtung Pflege und Altern sagt Daniela Palk: „Um in Würde zu altern, braucht es ein ganzes Dorf. Gemeinden spielen auf diesem Weg eine Schlüsselrolle – nicht nur als Infrastrukturgeber, sondern als aktive Gestalter von Gemeinschaft.“
Die Zukunft sozialer Versorgung liegt laut Palk weniger in einzelnen Einrichtungen, sondern im Zusammenspiel von Gemeinden, Nachbarschaft und professionellen Diensten.